Club des Jahres 2017

BACKSTAGE Clubaward 2017 in Frankfurt verliehen



 
·         Neue Auszeichnung für Spielstätten, die Künstlerinnen und Künstlern optimale Bedingungen bieten
·         Erstmals wählten ausschließlich Musikerinnen und Musiker ihre Lieblingsclubs
·         Erfreulich hohe Beteiligung an der Abstimmung
·         Emotionales Premierenevent mit tollen Live-Acts
·         Club des Jahres wurde das „Backstage“ aus München
·         „Live Music Hall“ in Köln für den besten Backstage ausgezeichnet
·         „Das Bett“ aus Frankfurt bietet Nachwuchskünstlern die besten Konditionen

Am 5. April wurden in der Frankfurter Milchsackfabrik im Rahmen des erstmals verliehenen BACKSTAGE Clubaward 2017 die Gewinner prämiert. Zuvor hatten 1.187 Musikerinnen und Musiker online über ihren „Club des Jahres“ abgestimmt. In dem vierwöchigen und mehrstufigen Online-Votingverfahren wurden zudem die Gewinner für die Kategorien „Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres“ und „Backstage des Jahres“ ermittelt.
 
Im ersten Jahr des BACKSTAGE Clubawards setzte sich die über 100 Clubs zählende Auswahl der zur Abstimmung stehenden Musikspielstätten aus den Nominierungen der LiveKomm und des Branchennetzwerks Backstage PRO zusammen. 
 
Die Preisträger
 
In der Kategorie „Backstage des Jahres“ wurde die Live Music Hall aus Köln gewählt. Die sieben Vertreter des Clubs konnten sich neben der BACKSTAGE Clubaward-Plakette über einen Preis der Firmen Thon und Gravity im Wert von jeweils 500€ freuen. 
 
Den Preis in der Kategorie „Beste Nachwuchsförderung / Newcomerclub des Jahres“ erhielt der Frankfurter Club Das Bett. Die Firma Shure stellte hierfür Equipment im Wert von 1.000 € zur Verfügung.
 
Das Backstage aus München vereinte in der Hauptkategorie die meisten Votes auf sich und ist damit zum „Club des Jahres“gewählt. Hans-Georg und Beate Stocker durften sich über Equipment im Wert von 2.000 € für Produkte der Firmen LD Systemsund Cameo freuen. Dieser Preis wurde von der Firma Adam Hall Group zur Verfügung gestellt.

 
Emotionales Premieren-Event
 
Für die musikalische Gestaltung der Preisverleihung sorgten zwei Live-Acts, die sich bei Backstage PRO im Zuge der Online-Abstimmung für diesen Auftritt beworben hatten. Sie verwandelten die Preisverleihung in ein Clubevent par exellence.
 
Die Münchner Band Charly Bravo sorgte mit ihren Electro Funk Beats für einen fulminanten Start in den Award. Als zweite aus den insgesamt über 650 Bewerbern ausgewählte Band überzeugten Lady Moustache aus Frankfurt die mehr als 100 geladenen Gäste von ihrem Talent.
 
Der Clubpreis wurde seitens der LiveKomm, dem Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland, Backstage PRO, Clubs am Main e.V. und dem Musikmesse Festival Frankfurt initiiert.
 
Die Firma IMG STAGELINE, die seit 25 Jahren Verlässlichkeit in der Bühnen- und Veranstaltungstechnik bietet und die NATURSTROM AG als einer der ersten unabhängigen Ökostromanbieter Deutschlands, haben sich wesentlich an der Realisierung des Preises beteiligt. Beide werden daher als „Headliner“-Partner geführt.
 
Zitate und O-Töne

Dirk Brünner: „Es ist entscheidend für eine lebendige Live-Kultur, dass sich Künstler und Veranstalter auf einer Ebene begegnen, die beiderseits von Respekt geprägt ist. Die hohe Beteiligung und das große Interesse am BACKSTAGE Clubaward beweist, dass dies verstanden wird. Als Branchennetzwerk, das alle Parteien der Liveszene zusammenführt, war es uns wichtig, bei dieser neuen Auszeichnung von Beginn an dabei zu sein. Die rundum gelungene Premiere schürt schon jetzt die Vorfreude aufs kommende Jahr. Bis dahin bleibt nur ein großes Dankeschön an alle beteiligten Partner, Clubs und Bands auszusprechen!“

Karsten Schölermann (LiveKomm): „Was für ein großartiges Wahlergebnis!  Und eine gelungene Erstveranstaltung. Für uns war dieser neue Award ein Experiment, auch hinsichtlich des Abstimmungsverfahrens. Im Namen der LiveKomm möchte ich den drei Preisträgern ganz herzlich gratulieren. Zudem möchten wir uns auch bei unseren Partnern, dem Netzwerk Backstage PRO, dem Musikmesse Festival und unseren Sponsoren bedanken, die bereit waren uns bei der Realisierung zu unterstützen. Unfassbare 1.178 Musikerinnen und Musikern haben an der Abstimmung teilgenommen und damit ihren Support für die Clubszene bekundet. Wir werden alles dafür geben, diesen Schulterschluss zwischen Musiker/Innen und Clubszene auch weiterhin zu beleben. Das war Großes Tennis. Danke!“

Wolfgang Weyand (Weyand Entertainment und Musikmesse Festival): „Die Einbindung des BACKSTAGE Clubaward in das neue Konzept der Musikmesse war die richtige Entscheidung und ging für uns und die Messe Frankfurt erfolgreich auf. Das Ergebnis: Freude strahlende Preisträger, tolle Performances von jungen Bands und ein begeistertes Publikum. Zudem hat sich nun auch die Milchsackfabrik, mit ihrem Eröffnungskonzert und der darauffolgenden Preisverleihung, ihren Platz im Festivalkonzept gesichert. Wir bedanken uns bei unseren Partnern und für die Umsetzung und sehen der Fortführung im nächsten Jahr entgegen.“
 
Über die Partner
 
Backstage PRO ist ein Soziales Netzwerk für die Musikbranche. Die Plattform vereinfacht die Kommunikation zwischen den registrierten Teilnehmern und stellt Tools und Services zur Verfügung, um die Vernetzung der User zu vereinfachen. Hervorzuheben sei hier das Booking-Netzwerk, worüber jährlich bis zu 2000 Gigs vermittelt werden. Backstage PRO ist kostenlos nutzbar.
 
Clubs am Main e.V. ist das regionale Netzwerk für Veranstaltungs- und Clubkultur in Frankfurt/Rhein-Main. Als Regionalverband der LiveMusikKommission kümmert sich der Verein seit 2012 um die Kooperation und berufsständische Belange der kleinen und mittleren Musikspielstätten und Veranstalter in der Region.
 
Die LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V.) fördert und entwickelt die musikalischen Spielstätten sowie alles, was in ihnen passiert. (www.livekomm.org)
 
Das Musikmesse Festival ist Bestandteil eines neuen Messekonzepts, mit dem die Messe Frankfurt die Weichen für die erfolgreiche Zukunft der Veranstaltung stellt. Zu den Weiterentwicklungen zählen neue Angebote und Services für Händler und Distributoren, die den Stellenwert der Messe als globale Business- und Informationsplattform weiter stärken. Zugleich steht die Musikmesse erstmals volle vier Tage für alle Besuchergruppen offen – für Fachbesucher ebenso wie für das musikinteressierte Publikum.

Foto: Preisträger BACKSTAGE Clubaward, T.Reitz

Foto: Nikke Blout Adam Hall Group, Hans Georg Stocker Backstage München, M.Biedermann

20. & 21.10. - Vorläufige Erklärung zu den Vorfällen am vergangen Wochenende im BACKSTAGE

Vorläufige Erklärung zu den Vorfällen am vergangen Wochenende im BACKSTAGE
 
In der Nacht vom Fr. 20. auf Sa. 21. Oktober ist das Veranstaltungs- und Kulturzentrum BACKSTAGE Opfer eines mutmaßlichen Buttersäureanschlags geworden. Aufgrund der Intensität und dann vor allem Dauerhaftigkeit des Geruchs konnte es sich hier keinesfalls um eine „herkömmliche“ Stinkbombe handeln, allerdings war aufgrund der sofortigen teilweise erfolgten Reinigungsmaßnahmen die genaue Zusammensetzung der Chemikalie nicht mehr eindeutig zu ermitteln. So verbreitete sich erst  im BACKSTAGE-Club während der Veranstaltung um ca. 01:30 h ein beißender chemischer Gestank. So dass dort die Veranstaltung sofort vorsorglich abgebrochen wurde. Später gegen ca. 02:10 h verbreitete sich der gleiche Gestank in der sich nebenan befindenden BACKSTAGE-Halle. Ebenso gab es am gleichen Abend den Versuch einer Brandstiftung - indem dort während der Veranstaltung eine Palme angezündet wurde. Aufgrund des unverzüglichen Einschreitens des stets anwesenden Sicherheitspersonals, sowie der vorgehaltenen Brandschutzmaßnahmen, konnte auch hier Schlimmeres verhindert werden. Ob dies im Zusammenhang mit den anderen Attacken steht war/ist bis jetzt leider nicht klar zu ermitteln.
 
Zwar stellte es sich im Nachhinein heraus, dass aufgrund des vermeintlichen Buttersäureanschlages keine unmittelbare Gefahr für die Anwesenden ausging, was zum Tatzeitpunkt nicht ersichtlich war.
Allerdings auch wegen der Addition der Geschehnisse fällten die diensthabenden Verantwortlichen des BACKSTAGE aus Sicherheitsgründen den zwingenden Entschluss, in Folge dessen, den weiteren Veranstaltungsbetrieb auf dem gesamten Gelände an diesem Abend vollständig einzustellen. Insbesondere weil selbstverständlich die Sicherheit der Gäste, KünstlerInnen sowie des Personals für das BACKSTAGE stets die höchste Priorität haben.
 
So etwas ist im BACKSTAGE allerdings zuvor in über 26 Jahren nur zweimal vorgekommen:
Das eine Mal, als das BACKSTAGE sich noch auf der anderen Straßenseite/Friedenheimer Brücke 7 befand - am 22.08. 2003 bei einem Großbrand einer unmittelbar benachbarten Baustoffhandlung.  
Das andere Mal am Abend des schrecklichen Amoklaufes beim OEZ  am 22.07. letzten Jahres.
 
Gott sei Dank ist an diesem Abend keine Person ernsthaft zu schaden gekommen und es ist „nur“ bei einem für das BACKSTAGE organisatorischen und wirtschaftlichen Schaden geblieben. So war dann beispielsweise am Folgetag der Betrieb im BACKSTAGE-Club noch nicht möglich, was u.a. die Absage eines dort geplanten Konzertes zur Folge hatte.
 
Der/die Täter konnten sich leider, auch dann trotz verstärkter Auslasskontrollen aktuell nicht ermitteln lassen. Auch lassen sich bis jetzt keine verwertbaren Erkenntnisse aus der im BACKSTAGE mittlerweile installierten Teilvideoüberwachung gewinnen.
Ebenso können und wollen wir bis jetzt  keine Aussage darüber machen, ob da „nur“ jemand (aus welcher Motivation heraus auch immer) dem BACKSTAGE Schaden zufügen wollte oder ob es sich etwa gar um eine rassistisch motivierte Tat handelt.
 
Dies wäre zwar nicht auszuschließen, weil zum einen das BACKSTAGE und viele seiner MitarbeiterInnen seit je her sich gegen Faschismus und Rassismus engagieren, genauso wie beispielsweise unter anderem vor einiger Zeit Einrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchlinge beim BACKSTAGE beherbergt waren. Zum anderem ist es kein Geheimnis, dass im BACKSTAGE seit vielen Jahren, insbesondere jeden Freitag nachts (wie auch an diesem) - Veranstaltungen statt finden mit einer in München wohl unvergleichlich hohen Mischung an Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser,  kultureller, wie sozialer Herkunft.
 
Das BACKSTAGE wird allerdings nochmals seine Anstrengungen bei den Sicherheitsmaßnahmen weiterführen. Gleichwohl appellieren wir an unsere Gäste auch weiterhin bzw.  jetzt noch viel mehr „auf einander zu achten“, so wie das hier seit vielen Jahren schon glücklicher Weise in bemerkenswertem Maße der Fall ist. Auch deswegen haben wir uns nun dazu entschieden so offensiv mit dieser Sache um zu gehen.
 
Abschließen möchten wir mit folgendem Statement:
 
Selbst wenn das BACKSTAGE schon genug andere, vor allem seine langfristige Zukunft betreffende Probleme hat (u.v.a. Notwendigkeit zum wiederholten Umzug/Neubau, Konflikte mit der DB/Bau zur 2. Stammstrecke), werden wir uns von solchen Attacken/Vorfällen bei uns wie sonst wo in der Welt nicht einschüchtern und schon gar nicht beirren lassen!

Und so engagieren wir uns weiterhin zusammen mit unseren KünstlerInnen und Gästen, dass dem zum Trotz der Besuch des BACKSTAGE weiterhin letztendlich so sicher, unbedenklich, frei, bunt und angenehm bleibt wie in den letzten Jahrzehnten.

Ticketrückgabe abgesagter oder verlegter Shows

Bei abgesagten oder verlegten Shows können in der Regel die gekauften Tickets an den jeweiligen Vorverkaufsstellen, da wo sie gekauft wurden, zurückgegeben werden. Im Backstageshop gelten die  AGB`s und Tickets können bis zu zwei Monate nach Show zurückgegeben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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